Echo Dot mit Uhr (Gen. 3, 2019) im Test der Redaktion Test: Echo Dot mit Uhr, Wecker und Temperaturanzeige

Laut Angaben von Amazon war Echo Dot 3. Generation bisher der beliebteste und am meisten nachgefragte Alexa-Lautsprecher. Kein Wunder also, dass ein Update nicht lange auf sich warten ließ und rechtzeitig zum Weihnachtsgeschät 2019 veröffentlicht wurde. Wir haben den Echo Dot mit Uhr (2019) in der Praxis getestet und uns gefragt: Rechtfertigen die neuen Funktionen den Preisunterschied zum Vorgängermodell?

Laut Insidern ist die Uhrzeitabfrage eine der am häufigsten genutzten Funktionen von Echo Dot

Bewertung der Redaktion zum Echo Dot mit Uhr (2019)

Echo Dot 3 gehört bereits lange zu den absoluten Verkaufsschlagern bei Amazon. Oft, wenn der Online-Riese im Rahmen von Sonderaktionen den Preis reduziert, ist Echo Dot sogar bereits nach wenigen Stunden bei vielen Händlern ausverkauft. Daher waren wir sehr gespannt, wie sich die 4. Dot Generation im Test schlagen würde.

In der Praxis ließ sich auch der 2019 auf den Markt gebrachte Echo Dot mit Uhr gewohnt einfach über die Alexa App einrichten. Nur die Ansage mehrerer Einrichtungsinformationen in vier Sprachen hintereinander fanden wir etwas lästig. Dies hätte sich lösen lassen, wenn gleich zu Beginn der Installation die gewünschte Sprache einstellbar gewesen wäre.

Trotz dieses kleinen Mankos war der Dot Lautsprecher mit Uhr bereits nach wenigen Minuten startklar. Die anschließende Sprachsteuerung von Timern funktionierte ebenso reibungslos wie der Abruf von Temperaturdaten. Bei Änderung der Lautstärke wurde praktischerweise auch gleich das entsprechende Lautstärkelevel per LED eingeblendet.

Praktisch: Auf Zuruf blendet Echo Dot 4 die Außentemperatur ein

Besonders gut macht sich der hier getestete Echo Dot übrigens auf dem Nachttisch. Dort genügt leichtes Tippen auf die Geräteoberseite, um die Schlummerfunktion zu aktivieren. Darüber hinaus passt sich die Helligkeit des Displays tagsüber und nachts selbstständig an. Wer dagegen auf optische Infoeinblendungen keinen Wert legt, kann stattdessen zum Vorgängermodell Echo Dot 3 (2018) greifen und so bis zu 50 Euro sparen. 

Fazit: Insgesamt ist der Echo Dot mit Uhr ein Allrounder, der für jeden etwas zu bieten hat. Egal ob Smart Home Besitzer mit dutzenden Alexa kompatiblen Geräten oder Gadget-Fan, der sich nur Witze erzählen lassen und Musik hören möchte. Nur der Preis stellt einen kleinen Wehrmutstropfen da, weil er deutlich höher ausfällt als beim Vorgängermodell.

Welche Unterschiede zwischen der Version 2018 und 2019 gibt es außer der Uhr ?

Optisch ähnelt der von uns getestete Echo Dot  stark dem Vorgängermodell. Denn nicht nur die Maße des kompakten Smart Speakers sind gleich geblieben: Auch der 41 mm Lautsprecher und ein 3,5-mm-Audioausgang wurden von Echo Dot 3 (2018) übernommen und sind ebenfalls in der 4. Generation wieder verbaut. 

Also alles beim Alten? Nein, der Echo Dot mit Uhr kann zusätzlich die Temperatur, das Lautstärkelevel oder einen Alarm direkt am Gehäuse per LED-Anzeige einblenden.

In der Küche fanden wir den optisch angezeigten Timer ebenfalls praktisch

Was ist kompatibel mit dem Echo Dot mit Uhr?

Über die Alexa App lässt sich Echo Dot 4 mit einer riesigen Anzahl Alexa kompatibler Geräte vernetzen und steuert anschließend z.B. die Kaffeemaschine, Lampen oder den Mähroboter.

Vorteile des Echo Dot mit Uhr (2019)

  • Einfache Installation und Handhabung
  • Optische Anzeige von Temperatur, Uhrzeit, Timer und Lautstärkelevel
  • Tausende Zusatzfunktionen (Skills) kostenlos aktivierbar
  • Spracherkennung funktionierte im Test sehr zuverlässig
  • 3,5 mm Klinkenbuchse für Audiogeräte

Nachteile des Echo Dot mit Uhr (2019)

  • deutlich teurer als das Vorgängermodell
  • bisher nur in einer Farbe verfügbar
Während es den Echo Dot 3 z.B. in lila oder grau gibt, ist der Dot 4 nur in Sandstein-Optik erhältlich

Dot mit Uhr versus Nest Mini: Wer hört besser zu und reagiert präziser?

Nach dem ersten Teil unseres Dot mit Uhr Tests stellten wir in einem zweiten Testszenario nacheinander dem Echo Dot und Google Nest Mini verschiedene Aufgaben, um deren Reaktionsschnelligkeit und Präzision zu testen. Beim Sprachverständnis schnitt Alexa dabei deutlich besser ab. Und auch bei der Smart Home Steuerung hat Alexa die Nase vorn. Schließlich können über ihre App oder per Sprache tausende Alexa Skills aktiviert werden, um den Funktionsumfang von Echo Dot individuell zu erweitern. Für Nest Mini stehen hingegen weit weniger 'Google Actions' als Pendant zu den Skills zur Auswahl. Dafür bot Google Nest unserer Meinung nach den etwas besseren Sound bei der Musikwiedergabe.

Im Direktvergleich reagierte Alexa schneller und zuverlässiger auf Sprachbefehle als Google Assistant

Preis Echo Dot mit Uhr: Was kostet der Dot der 2019 Generation?

Amazon hat für diesen Dot Lautsprecher eine UVP von 69,99 Euro festgelegt. Damit liegt seine UVP zehn Euro über der von Echo Dot 3. Wer etwas Geduld mitbringt, kann das Vorgängermodell jedoch oft sogar schon für rund 20 Euro erwerben.

Die Investition in einen Echo Dot mit Uhr lohnt sich daher vor allem für diejenigen Anwender, die z.B. über die LED-Anzeige nachts die Uhrzeit einsehen oder regelmäßig Timer und Temperaturen optisch abrufen möchten. Wer nur Musik hört oder seine Smart Home Geräte mit Alexa sprachsteuert, erhält mit Echo Dot 3 (Gen. 2018) das bessere Preis-Leistungsverhältnis. 

Technische Daten - Echo Dot mit Uhr

  • Farbe: Sandstein
  • Größe: 43 x 99 x 99 mm
  • Gewicht: 300 g
  • Dualband-WLAN unterstützt Netzwerke mit den Standards 802.11a/b/g/n (2,4 und 5 GHz). Unterstützt keine Verbindungen zu ad-hoc- (oder Peer-to-Peer-) WLAN-Netzen
  • 3,5-mm-Stereoaudioausgang für externe Lautsprecher 
  • inkl. Mikrofon-aus-Taste zur Unterbrechung der Stromzufuhr 
  • Temperatur-, Timer- und Uhrzeitanzeige per LED

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homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem Saugroboter, Smart Home Kameras und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.